Paraklet

Kein Ort ist so sehr mit Heloïsa und Abaelard verbunden wie diese ländliche Idylle am Flüsschen Ardusson bei Nogent-sur-Seine in der "trockenen" Champagne. Zur Zeit seiner Gründung als Einsiedelei im Jahre 1122 handelte es sich nur um ein Stückchen unbesiedelte Wildnis, etwas abseits von Nogent-sur-Seine gelegen. Das nach 1129 hier entstandene Kloster gilt als Stein gewordenes Symbol für die Rettung des Paares aus seelischer Not, für ihre im Dialog entwickelte Theologie, für die Utopie eines Klosters, in dem Frauen wie Männer gleichberechtigt im Glauben leben sollten. Jahrhunderte nach dem Tode des gründerpaares existierte dieses Kloster weiter, als Mutterabtei mit mehreren Tochterkonventen. Erst die französische Revolution besiegelte sein Schicksal. Heute weht ein etwas wehmütiger Hauch durch die Flussaue und über die wenigen steinernen Reste, die von den Konventsgebäuden übrigblieben.
Geschichte des Paraklet-Klosters Nach Albert Willocx, Abélard, Heloïse et le Paraclet, 1996
Spurensuche: Topographie und Baugeschichte des Paraklet-Klosters Recherchen zur einstigen Anlage des Paraklet-Konvents
Kupferstiche des Paraklet-Klosters aus dem 18. Jahrhundert Datierung und Erklärung
Beschreibungen des Paraklet-Klosters vor und nach seiner Zerstörung Neue Quellen zur Geschichte des Paraklet-Klosters aus dem 19. Jhdt.
Aus dem Reisetagebuch Eindrücke eines Kurzbesuches, Pfingsten 1998
Paraklet-Literatur: Regula sanctimonialium Lat. Original von Abaelards Regelentwurf für die Paraklet-Nonnen
Paraklet-Literatur: Regelentwurf für die Nonnen des Paraklet Auszüge und Zusammenfassung der Regel in Deutsch
Institutiones Nostrae Kurzregel des Paraklet,  lateinisch- deutsch, nach Mignes PL 178
  Ansichten des Paraklet Bilderserie eines Kurzbesuchs am 5. September 2001
Paraklet-Literatur Quellen und Literatur zum Paraklet-Konvent


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