Abaelards Heimatort: Le Pallet

Wappen der Herren von Palais, XII. Jhd.

Ego igitur oppido quodam oriundus quod in ingressu minoris Britannie constructum, ab urbe Namnetica versus orientem octo credo miliariis remotum, proprio vocabulo Palatium appellatur...Sicut natura terre mee vel generis animo levis ita et ingenio extiti et ad litteratoriam disciplinam facilis...

Ich stamme aus einer Festung an der Grenze zur Bretagne, ca. 8 Meilen östlich von Nantes gelegen, die den Eigennamen Palatium trägt... So, wie ich aufgrund der Natur meiner Heimat und meines Geschlechts von unbeschwertem Charakter war, bin ich auch durch mein Talent aufgefallen, welches mich für eine wissenschaftliche Laufbahn prädestinierte...

Mit diesen Worten begann Peter Abaelard seine Lebensbeichte, die Historia Calamitatum. Schon als junger Mann hatte er seinen Geburtsort verlassen. Dennoch: Wer seine Schriften und seinen Lebensweg kennt, ist ohne Zweifel: Abaelard hing an seiner Heimat und den Menschen, die dort wohnten. Dass es sich in der Tat um einen ganz außerordentlichen Geburtsort handelt, der bisher zu Unrecht in den Geschichtswerken vernachlässigt wurde, demonstrieren folgende Seiten:
 

Der Donjon von Le Pallet und seine Herren im Spiegel der Zeitgeschichte Die Geschichte von Le Pallet neu rekonstruiert - Online-Buch 2005 - 415 Seiten 
   Chronologie von Le Pallet      Auszüge aus oben genanntem Buch
   Quellen      Auszüge aus oben genanntem Buch
Le donjon et les seigneurs du Pallet au regard de l'histoire de leur epoque      Auszüge aus oben genanntem Buch in Französisch - Extraits en français
Topographie des Oppidum von Le Pallet Historische und aktuelle Pläne und Luftbildaufnahmen zum Oppidum von Le Pallet
Bilderbogen zu Le Pallet Der Burgberg von Le Pallet und seine Bauwerke in Bildern
La Garenne Lemot b. Clisson: La grotte d'Héloïse Schauplatz einer romantischen Legende über Heloïsas Aufenthalt in der Bretagne
Epilog: Aus dem Reisetagebuch Impressionen eines Kurzaufenthaltes 1998
La statue d'Heloïse et d'Abélard au Pallet Ein Werk von Bilal et Sylviane Hassan-Courgeau aus dem Jahr 2011

 


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